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Weihnachtsmenü 2.0 – gesund und leicht

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Draußen rieselt leise der Schnee. Am Weihnachtskranz leuchten die Lichter und aus dem Backofen duftet es köstlich nach Plätzchen. Dies sind wohl eindeutige Anzeichen, dass Weihnachten bald vor der Tür steht. Doch was zur Hölle soll es an Heiligabend zu essen geben? Jedes Jahr die gleiche Frage: Was serviere ich meinen Gästen? Der typische Entenbraten mit Klößen und Rotkraut, ein blauer Karpfen (oder war es doch die Forelle?) oder schon wieder einen langweiligen Kartoffelsalat mit fettigen Würstchen? Die Liste der alljährlichen Festessen-Rituale scheint lang zu sein, warum nicht mal ein neues Weihnachtsmenü zubereiten?

Es muss nicht immer ungesund, vor Fett triefend und kalorienlastig sein. Deshalb habe ich mir für dieses Weihnachtsfest ein Ziel gesetzt: Keine Ente, ja kein Kartoffelsalat und erst recht kein Karpfen. Ich will etwas anderes, das auch noch leicht selber zu machen ist und vor allem trotzdem nach Weihnachten schmeckt.

Weihnachtsmenü 2.0

Eins steht fest, dieses Weihnachten mache ich es anders. Deshalb habe ich ein kleines, aber feines Weihnachtsmenü zusammengestellt, dass auch ohne fettige Soße, Würstchen und überzuckerten Rotkraut auskommt. Für die ganz besondere Würze sorgt die Sojasauce von Kikkoman, die wirklich vielen Gerichten einen leicht salzigen und dennoch kräftigen Geschmack verleiht. Und das mag ich sehr.

Gesundes, leichtes Weihnachtsessen

Neben den ganzen Plätzchen und Schokoladenweihnachtsmännern sollte das Weihnachtsessen auch mal etwas gesundheitsbewusster ausfallen. Schließlich stopfen wir uns ja in der Vorweihnachtszeit schon zu Genüge mit Lebkuchen, Spekulatius und Christstollen voll. Deshalb möchte ich etwas gesundes und leichtes servieren.

Auf meinem Weihnachtsteller gibt es heute einen Strudel mit in Sojasauce gedünsteten Wirsingstreifen und ein Alaska Seelachsfilet mit einer kräutrigen Kruste und einer sanften Zitronennote. Süßer als jede Engelsstimme möchte auch das Dessert sein. Oder sagen wir mal, zuckerreduziert und dennoch süß präsentiert sich meine Orangencreme mit Mohn und Honig-Soja-Mandeln. (Ich bekomme schon vom Schreiben richtig Lust auf mein Weihnachtsmenü. Oh du seeliger Weihnachtsschmaus!)

Sojasauce – etwas mehr Würze für’s Rezept

Zu Sushi essen wir ja bereits Sojasauce, auch auf gebratenen Nudeln vom Asiaten geben wir oft noch etwas davon obendrauf. Sojasauce schmeckt aber nicht nur zu Sushi und asiatischen Köstlichkeiten, sondern verleiht auch vielen anderen Gerichten eine herzhafte Würze.

Durch einen natürlichen, enzymatischen Prozess entsteht aus Soja, Weizen, Wasser und Salz eine braune Sauce, die man sehr gut zum Würzen von Rezepten nutzen kann. Die salzige Note rundet knackige Gemüsepfannen, Reis, Fisch, frische Salate, ja sogar süße Desserts pfiffig ab.

Hauptspeise und Dessert zu Weihnachten

Hauptgang: Seelachsfilet mit Kräuterkruste und Wirsing Strudel

Um die weihnachtliche Tradition etwas zu wahren, habe ich mich beim Hauptgang für ein Seelachsfilet entschieden. Doch dieses Filet ist nicht irgendein Filet. Dieses Seelachsfilet bekommt noch eine leckere, würzige Kräuterkruste aus frischen Zutaten, die sich ganz einfach selber machen lässt.

Zutaten für 4 Portionen
Für das Seelachsfilet mit Kräuterkruste:

  • 400g tiefgefrorenes Alaska Seelachsfilet (4 Stück)
  • 40ml neutrales Pflanzenöl
  • 3 Scheiben Zwieback
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Zitrone frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 EL Sojasauce (z.Bsp. von Kikkoman)
  • jeweils 1 Bund Dill, Petersilie und Schnittlauch
  • 2 EL Agavendicksaft

Zubereitung in 45 Minuten
Alle Zutaten werden im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer Kräuterkruste verarbeitet. Wenn die Paste etwas zu trocken ist, füge noch etwas Öl hinzu.

Lege die Seelachsfilets in eine Auflaufform und verteile die Kräuterpaste gleichmäßig darauf.

Optional kannst Du die Seelachsfiletstücke im Vorfeld noch mit Pfeffer und etwas Zitronensaft würzen.

Der Ofen wird auf 180°C Umluft vorgeheizt und das Seelachsfilet für 20 bis 30 Minuten gebacken, bis die Kräuterkruste goldbraun und der Fisch gar ist. Die Zeit richtet sich nach der Dicke der Filetstücke.

Zutaten für 4-6 Portionen
Für den Wirsing Strudel:

  • 1 Packung Blätterteig
  • 5 Blätter Wirsing
  • 20g gehackte Mandeln
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2-3 EL Sojasauce (z.B. von Kikkoman)
  • 1 EL Agavendicksaft

Zubereitung in 45 Minuten

Die Wirsingblätter werden in kleine Streifen geschnitten und mariniert. Dafür verrührst Du die Sojasauce, den Weißweinessig und den Agavendicksaft in einer Schüssel und gibst die Wirsingstreifen sowie die gehackten Mandeln hinzu.

Belege nur eine Seite des Blätterteigs mit dem Wirsing und rolle ihn ein. Achte darauf, dass Du etwa 4-5cm Platz zum linken sowie rechten Rand lässt. So kannst Du die Seiten besser umschlagen. Außerdem ist es wichtig, nicht zu viel Flüssigkeit in den Strudel zu füllen, da er sonst aufweicht.

Der Ofen wird auf 200°C Umluft vorgeheizt und der Wirsing Strudel für etwa 25-30 Minuten goldbraun gebacken. Notfalls achte einfach auf die Zubereitungshinweise auf der Verpackung des Blätterteigs.

Dessert: Orangencreme mit Mohn und Honig-Soja-Mandeln

Zu jedem gelungenem Menü gehört natürlich auch ein leckeres Dessert. Damit es auch ordentlich weihnachtlich wird, habe ich eine Orangencreme mit Mohn gezaubert. Für das gewisse Etwas kann auch etwas Orangenlikör hinzugefügt werden. Meine Honig-Soja-Mandeln runden mit ihrer salzig, süßen Note das Dessert besonders gut ab.

Zutaten für 4 Portionen
Für die Orangencreme:

  • 150g Magerquark
  • 300ml Schlagsahne
  • 150ml frisch gepresster Orangensaft
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Mohn (etwa 5g)
  • 1/2 Packung Agar-Agar

Zubereitung in 20 Minuten

Zuerst wird der Quark mit dem Orangensaft verrührt und anschließend der Agavendicksaft sowie der Mohn hinzugefügt. Gern kann auch mehr Agavendicksaft verwendet werden.

200ml von 300ml Schlagsahne werden steif geschlagen, die aber erst zum Schluss untergehoben wird.

In die restlichen 100ml Schlagsahne (nicht steif geschlagen) löst Du das Agar-Agar auf und lässt es 2 Minuten aufkochen. Zur Sahne gießt Du nun die Orangen-Quark-Masse und rührst sie gut ein. Das ist wichtig, damit sich die Masse nicht hackt.

Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, kann die steif geschlagene Sahne untergehoben werden.

Fülle die Orangen-Mohn-Creme in ein Gläschen oder Förmchen und stelle sie für einige Stunden kühl.

Für die Honig-Soja-Mandeln:

  • 50g Mandeln (gehackt, gestiftelt oder Blättchen)
  • 2 TL Sojasauce (z.B. von Kikkoman)
  • 2 TL Honig
  • 1 TL Rohrzucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung in 15 Minuten

Erwärme den Honig bis er flüssig ist und löse darin den Zucker auf. Dann wird die Sojasauce sowie der Zimt hinzugefügt und die Mandeln untergerührt.

Verteile die Mandelmasse dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech und backe die Honig-Soja-Mandeln bei 180°C (Ober-/ Unterhitze) für 10-12 Minuten bis sie eine schöne, gebräunte Farbe bekommen haben.

Vor dem Servieren deiner Orangencreme kannst Du die abgekühlten Honig-Soja-Mandeln darüber streuen. Oder schichte die Orangencreme abwechselnd mit den Mandeln in einem Glas.

Nun kann das Weihnachtsmenü serviert und in gemütlicher Runde verspeist werden. 🙂

Schon Plätzchen gebacken? Vielleicht magst Du dieses Jahr deine Plätzchendose mit veganen Lebkuchen oder Spitzbuben aus Dinkelmehl füllen? Denn zu Weihnachten gehören Plätzchen wie das Amen in der Kirche. 🙂

Merry Christmas und schlemmt euch fit durch die Feiertage! 🙂

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