Meine 5 Nice to Know Tipps fürs Plätzchen backen und ein defekter Backofen

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Weihnachten und Plätzchen, Plätzchen und Weihnachten – ein paar leckere Weihnachtsplätzchen dürfen in der Keksdose definitiv nicht fehlen. Ich bin mir sicher, (fast) jeder bäckt in der Vorweihnachtszeit Plätzchen oder nimmt es sich zumindest vor und vernascht dann einfach die Kekse anderer.

So klappt’s auch mit den Weihnachtsplätzchen

Plätzchen sind aber auch verdammt lecker. So bald ich meine Nase in die Plätzchendose halte, erinnert mich der Duft oft an einen gemütlichen Nachmittag mit Kakao auf der Couch.

Weihnachtsplätzchen haben durchaus auch etwas bodenständiges – egal ob klassische Mürbeteigplätzchen, Spitzbuben oder ausgefallene vegane Lebkuchen. Das Plätzchen backen ist eben noch richtige Handarbeit, die natürlich einiges an Vorbereitungen bedarf. Sie lassen sich wirklich kinderleicht selber machen und wenn doch mal etwas schief geht, auch in der besten Plätzchenbäckerei gab’s schon so manche Kleckerei. 😉

Damit Du auch für das Plätzchen backen gut gewappnet bist, gibt es in diesem Beitrag 5 Tipps, die deine Plätzchendose schnell mit den köstlichsten Süßgebäcken füllen werden.

Tipps für deine Weihnachtsplätzchen-Bäckerei

Tipp 1: Wie bereite ich den Plätzchenteig eigentlich richtig zu?

Zuerst einmal, Plätzchensorten gibt es wie Sand am Meer und dementsprechend gibt es auch viele Varianten, einen Teig richtig zuzubereiten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass vor allem Vanillekipferl nicht ganz einfach zu backen sind. Sie können zu fest, zu bröselig oder zu weich sein – irgendetwas kann also immer schiefgehen. Deshalb ist es umso wichtiger, sich das Plätzchen-Rezept genau anzuschauen und sich auch wirklich an die vorgegebenen Mengenangaben zu halten.

Für einen perfekten Plätzchenteig müssen alle Zutaten gut miteinander verknetet werden. Danach sollte der Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen. So wird der Fettanteil wieder fest und der Teig klebt später beim Ausrollen nicht an.

Tipp 2: Wiedermal kein Nudelholz zur Hand?

Nicht jeder hat ein Nudelholz im Haushalt parat. Damit Deine Mission, Weihnachtsplätzchen zu backen dennoch nicht scheitert, kannst Du auch eine Glasflasche verwenden. Denn der Plätzchenteig lässt sich mit einer Flasche mindestens genauso gut ausrollen.

Beim Ausrollen bestreut man die Fläche oftmals mit viel zu viel Mehl. Doch mit jedem zusätzlichen Gramm Mehl wird der Teig fester und bröselt am Ende nur noch auseinander. Deshalb sollte die Fläche nur bedingt mit Mehl bestreut werden. Du kannst den Teig aber auch direkt auf dem Blech auszurollen und dann auszustechen. So umgehst Du, deinem Teig eine Überdosis Mehl zu verpassen. 😉

Tipp 3: Plätzchenteig richtig ausstechen

Linzer Augen Zubereitung

Am meisten macht eigentlich das Plätzchen ausstechen Spaß. Und damit das auch super klappt, sollte der Teig weder zu dünn noch zu dick ausgerollt werden. Ich empfehle, eine Teigdicke von etwa 3-4 mm zu wählen. Ist der Teig nämlich zu dünn, kann er schnell verbrennen. Ist er zu dick ausgerollt, werden die Kekse zu weich und sind oft noch roh in der Mitte.

Sollte der Teig an den Austechförmchen doch mal kleben bleiben, kannst Du sie immer mal in etwas Mehl hinein dippen.

Tipp 4: Der Backofen funktioniert nicht mehr

lebkuchen-vegan-backen-weihnachten

(Nun folgt ein kleiner Erfahrungsbericht, der mir letztes Jahr kurz vor der Weihnachtszeit tatsächlich passiert ist. 😀 )

Beim Plätzchen backen ist es wichtig, den Ofen auf Betriebstemperatur zu bringen. Und das größte Fiasko, dass dir jetzt noch passieren könnten, ist natürlich… ein defekter Backofen.

Stell dir vor, du bist gerade dabei den Backofen vorzuheizen und plötzlich fliegt der Schutzschalter in deinem Elektrokasten heraus. Die Küche ist stockduster und kein elektronisches Gerät funktioniert mehr. „Ach du Schreck, was nun?“ Vielleicht erstmal den Schutzschalter einschalten, damit wieder Licht in die Bude kommt. „Was war das? Kein Ahnung, ehrlich gesagt.“ Du schaltest den Backofen ein weiteres Mal ein und es vergeht keine Minute, bis Du wieder im Dunkeln stehst. „Mist, ist jetzt echt der Backofen kaputt?“ Das wäre jetzt echt unglücklich, denn ohne Backofen gibt es bekannter Weise auch keine Weihnachtsplätzchen.

Leider musste ich tatsächlich meinen Plätzchen-Nachmittag erst einmal verschieben, den Teig wieder zusammen kneten und vorerst im Kühlschrank verstauen. „Doch was nun?“ In solchen Fällen gibt es glücklicherweise meist eine hilfreiche Service Seite vom Hersteller deines Elektrogerätes. Dort kurz nachgeschaut, weiß man sofort was zu tun ist. Ich habe über meinen Hersteller beispielsweise einen Techniker bestellt, der mir am nächsten Tag im Handumdrehen den Herd repariert hat.

Tipp 5: Plätzchen am in die Dose und richtig aufbewahren

Nach dem Du deine Plätzchen im Backofen erfolgreich gebacken hast, müssen sie natürlich noch gut abkühlen, bevor Du sie in die Plätzchendose packst. Weihnachtsplätzchen, die eher weich sein müssen, lässt Du am besten noch etwas an der Luft stehen. Für knusprige Plätzchen verstaust Du sie gleich luftdicht in einer Dose. Erfahrungsgemäß halten sich Plätzchen, wenn sie kühl und trocken gelagert werden, mehrere Wochen.

Plätzchen backen leicht gemacht

Plätzchen selber backen ist einfach ein Muss in der Weihnachtszeit, denn so kommt erst richtig Weihnachtsstimmung auf. Meine absoluten Lieblingsplätzchen sind momentan vegane Lebkuchen. Du kannst den Teig beispielsweise ausstechen und mit Zuckerguss hübsch verzieren oder ein Lebkuchenhaus daraus bauen. 🙂

Nun wünsch ich dir fröhliches Plätzchen backen, auf das sich die Plätzchendose mit den verschiedensten Plätzchensorten üppig füllt. 🙂

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